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ver.di fordert Angleichungsperspektive für Charité Facility Management

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ver.di fordert Angleichungsperspektive für Charité Facility Management

"Es ist unbedingt zu begrüßen, dass der Charité-Aufsichtsrat mit Rückendeckung des Senats beschlossen hat, die 49 Prozent CFM-Anteile von den privaten Unternehmen zurückzukaufen, damit die Charité ab Januar 2019 als alleiniger Eigentümer die Interessen des Landes Berlin vertreten kann. Die Tarifverhandlungen mit der Geschäftsführung der CFM sind noch nicht abgeschlossen und die mit der Charité, die ja erst im Januar 2019 alleiniger CFM-Eigentümer sein wird, haben noch gar nicht angefangen. Daher fordert ver.di vom Berliner Senat eine klare Perspektive für die Angleichung der Einkommen bei der Charité-Tochter CFM“, sagte Meike Jäger, ver.di-Fachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales.

Diese Angleichungsschritte müssen zu einer spürbaren Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen führen. Die Umwandlung der an die Privaten zu zahlenden „Regiegelder“, so Jäger, würde wohl kaum ausreichen, um das einem öffentlichen Unternehmen entsprechenden Tarifniveau innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens zu erreichen.

Bei der CFM arbeiten ca. 2900 Beschäftigte, davon ca. 600 als von der Charité gestellte Mitarbeiter/innen. Seit 2016 befindet sich ver.di in einer Tarifauseinandersetzung mit dem privat-öffentlichen Konsortium der CFM (Charité 51% und Vamed, Dussmann und Hellmann Logistics mit insgesamt 49 Prozent-Anteil). Seit kurzem liegt als Angebot die Anhebung des „Ecklohnes“ auf 11,00 Euro auf dem Tisch. Bei der CFM arbeiten jedoch Beschäftigte in insgesamt 14 Gewerken mit den unterschiedlichsten Qualifizierungs- und Ausbildungsniveaus. ver.di wartet deshalb immer noch auf das deutliche Signal der CFM-Geschäftsführung, dass auch die Bereitschaft besteht, über umfassendere tarifliche Regelungen zu verhandeln.

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