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AWO Tarifgemeinschaft Brandenburg: Noch keine abschließende Einigung

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AWO Tarifgemeinschaft Brandenburg: Noch keine abschließende Einigung

AWO Tarifgemeinschaft Brandenburg

 
ver.di Bundesverwaltung wird einbezogen

In der 14. Verhandlungsrunde am 21. Juli 2017 konnte keine abschließende Einigung erzielt werden. Insbesondere war am 21. Juli 2017 keine Einigung zu den Entgelttabellen für die Verwaltung, Hausmeister/Technik, Küche und Reinigung, zur Berechnung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) und zur Entgelterhöhung für 2020 möglich. Die Verhandlungen wurden am 28. Juli 2017 fortgesetzt.

Bei den Entgelttabellen und der Eingruppierung (ab dem 01.02.2018) für die Verwaltung, Hausmeister/Technik, Küche und Reinigung war am 28. Juli 2017 nur teilweise eine Einigung möglich. Insbesondere bei den Entgeltgruppen für die Hilfskräfte in der Reinigung, für die Küchenhilfen, für die Köche und für die Hausmeister war eine Einigung zu den Tabellenwerten nicht möglich. Teilweise wurden für diese Beschäftigtengruppen Entgeltwerte von der AWO vorgeschlagen, die niedriger sind als die jetzt im Tarifvertrag geltenden Entgeltwerte.

Es wurde mit einander verabredet, zur Klärung der strittigen Punkte die ver.di-Bundesebene einzuschalten. Ziel ist es, bis Mitte August eine Einigung zu erreichen.

Die bis zum 21. Juli 2017 offenen Verhandlungspunkte, wie die Höhe der Kinderzulage (Besitzstandstand), Berechnungsgrundlage für die Höhe der Zeitzuschläge, Höhe der Funktionszulagen, Entschädigung für „Holen aus dem Frei“, Entgelterhöhung ab 1. Februar 2019 und Entgelterhöhung ab 1. Februar 2020 mit Laufzeit bis Dezember 2020 wurden unter dem Vorbehalt einer Gesamteinigung und unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien geeint.