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Warnstreik am 29.03.2018

Rettungsdienste

Warnstreik am 29.03.2018

Rettungsdienst im Landkreis Spree-Neiße
Falck-Warnstreik am 29.03.2018 ver.di Falck-Warnstreik am 29.03.2018

 
Mit dem Warnstreik bei der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH im Landkreis Spree-Neiße sind wie geplant am Donnerstag, den 29. März 2018 die drei Krankentransportwagen (KTW) von 8 Uhr bis 15 Uhr stehen geblieben. Das für die drei KTWs eingeteilte Rettungsdienstpersonal hatte sich von 8 Uhr bis 15 Uhr in Guben, in Forst und in Spremberg am Warnstreik beteiligt. Für die 10 Rettungswagen (RTW) und für die 3 Noteinsatzfahrzeuge (NEF) hatte die Gewerkschaft ver.di einen Notdienst zugesagt.

An der Streikversammlung in Forst vor der Rettungswache und vor der Kreisverwaltung hatten sich mehr als 40 Rettungsdienstbeschäftigte beteiligt. Die Beschäftigten fordern vom Landkreis, dass der Landkreis gegenüber dem privaten Rettungsdienstbetreiber Falck die Übernahme der Personalkosten nach dem jeweils gültigen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes komplett zusagt. Dies ist bisher nicht Fall. Die Kosten des Rettungsdienstes werden im Übrigen nicht vom Landkreis sondern von den Nutzern (Patienten ) bzw. von deren Krankenkassen gemäß der Gebührensatzung getragen.

Mit dem Warnstreik bekräftigen die Rettungsdienstbeschäftigten Ihre Tarifforderung zur Angleichung der Arbeitsbedingungen an die Tarifregelungen des öffentlichen Dienstes. Mit der Tarifforderung sollen die Arbeitsbedingungen an die Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst in der Stadt Cottbus, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und im Landkreis Elbe-Elster vollständig angeglichen werden. Zum Zeitpunkt verdienst ein Notfallsanitäter in den ersten 3 Beschäftigungsjahren 21% bzw. 6000 EUR weniger Entgelt im Jahr als beim Rettungsdienst der Stadt Cottbus oder des Landkreises Elbe-Elster.

Falck-Warnstreik am 29.03.2018 ver.di Falck-Warnstreik am 29.03.2018
Falck-Warnstreik am 29.03.2018 ver.di Falck-Warnstreik am 29.03.2018
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