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Arbeitgeber kündigen Angebot für Dienstag an

Klinikum Frankfurt (Oder)

Arbeitgeber kündigen Angebot für Dienstag an

Tarifverhandlungen Klinikum Frankfurt (Oder)
Wir sind es wert Pascal Klein Arbeitgeber kündigen Angebot für Dienstag an  – Tarifverhandlungen Klinikum Frankfurt (Oder)


In der kommenden Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für die 1.350 nichtärztlichen Beschäftigten des Klinikums Frankfurt erwartet ver.di, dass vom Arbeitgeber angekündigte Angebot. Ver.di fordert eine Angleichung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) sowie eine Corona-Sonderzahlung. Letztere haben die Arbeitgeber bereits zugesagt.

Am kommenden Dienstag, dem 23. März 2021, setzt ver.di mit dem Arbeitgeber die Tarifverhandlungen für die 1.350 nichtärztlichen Beschäftigten des Klinikums Frankfurt fort. Die Forderungen von ver.di sind klar: „Die Beschäftigten im Klinikum Frankfurt haben die gleichen Rechte wie die Beschäftigten in den vielen benachbarten Krankenhäusern, die bereits nach dem TVöD bezahlt werden“, sagt ver.di-Verhandlungsführer Ralf Franke. „Daher ist unsere zentrale Forderung die Angleichung des Haustarifvertrages an den TVöD. Wirtschaftlich ist das kein Problem. Schließlich erhalten alle Krankenhäuser die gleichen Zahlungen von den Krankenkassen und können somit auch den gleichen Lohn zahlen.“ Zum Vergleich: Eine Pflegefachkraft auf einer normalen Station in Wechselschichtarbeit im Klinikum Frankfurt verdient derzeit bei gleicher Arbeit durchschnittlich rund 400,00 Euro monatlich brutto weniger als eine Pflegefachkraft, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst beschäftigt ist. Das sind gut zehn Prozent unter den marktüblichen Bedingungen.

Für die zweite ver.di-Forderung einer Corona-Sonderzahlung hat die Arbeitgeberseite signalisiert, dem nachkommen zu wollen. Fast 8.000 Bürgerinnen und Bürger aus Frankfurt und Umgebung hatten die Forderung nach einer Corona-Sonderzahlung für die Beschäftigten des Klinikums mit ihrer Unterschrift auf einer Online-Petition unterstützt.