Krankenhäuser

Erfolgreicher Warnstreik!

Klinikum Frankfurt (Oder)

Erfolgreicher Warnstreik!

Am Warnstreik an der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH beteiligten sich am 18. Februar 2019 von 8 Uhr bis 9 Uhr mehr als 350 Beschäftigte. Die Gewerkschaft ver.di hatte nach erfolglosen Tarifverhandlungen alle Beschäftigten von 8 Uhr bis 9 Uhr in den Warnstreik gerufen. Die Versorgung der Patienten wurden mit einem Notdienst im personellen Umfang der Nachtschichtbesetzung abgesichert.

Zusätzlich hatte die Gewerkschaft für die Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr ausgewählte Beschäftigtengruppen ganztags in den Warnstreik gerufen. Hierzu zählten u. a. die Medizinisch-Technischen-Radiologie-Assistenten, die Beschäftigten der Physiotherapie und Ergotherapie, die Pflegekräfte im Zentral-OP, die Medizinpädagogen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, die Psychologen und Psychotherapeuten, die Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten und die Stationsleitungen und deren Stellvertreter.

Nach der Streikankündigung am letzten Donnerstag wurden rund 70 Operationen, die für Montag, den 18. Februar 2019 geplant waren, streikbedingt abgesagt. Bis auf den zugesagten Notdienst beteiligen sich alle 40 Pflegebeschäftigten im Zentral-OP am Streik. Auch in den anderen ausgewählten Bereichen des Krankenhauses war die Streikbeteiligung sehr gut.

Mit dem Warnstreik fordert die Gewerkschaft ver.di für die Zeit ab Jahresanfang 7,6 Prozent mehr Entgelt. Mit der Entgeltforderung soll das Entgeltniveau im Klinikum Frankfurt (Oder) weiter an das Tarifniveau des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes angeglichen werden. „Die Beschäftigten im Klinikum in Frankfurt (Oder) haben 28 Jahre nach der Deutschen Einheiten den Anspruch, endlich West-Tarif zu erhalten“, so Frank Ploß, der ver.di-Streikleiter aus Frankfurt (Oder). Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft ver.di höhere Nachtzuschläge, eine höhere Bewertung der Bereitschaftsdienststunden und eine bessere Eingruppierung u. a. für die Physiotherapeuten, für die Ergotherapeuten, für die Medizinisch-technischen-Radiologie-Assistenten, für die Stationsleitungen, für die Medizinpädagogen und für die Psychologen und Psychotherapeuten, Kinder und Jugend Psychotherapeuten.

Die Tarifverhandlungen werden am 26. Februar 2019 in Frankfurt (Oder) fortgesetzt

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