Krankenhäuser

Briefübergabe im Roten Rathaus am 20. Mai

Berliner Corona Krankenhauspakt

Briefübergabe im Roten Rathaus am 20. Mai

Im Rahmen einer kleinen „Corona-entsprechenden“ Kundgebung werden am kommenden Mittwoch, dem 20 Mai 2020 ab 11.00 Uhr Beschäftigte von Charité und Vivantes der Gesundheitssenatorin und weiteren Politiker/inne/n Briefe von tausenden Beschäftigten übergeben.

Die Aktion wird vor dem Roten Rathaus stattfinden. „Es geht im Wesentlichen um mehr Schutz, Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für die Beschäftigten in den Krankenhäusern und Tochterunternehmen, die allesamt systemrelevante Tätigkeiten nicht nur in der Corona-Pandemie für die Bevölkerung erbringen“, sagt Marco Pavlik, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär. Es geht aber auch um mehr Ressourcen und die Zusage der Politik, dass jetzt bereitgestellte Gelder nach der Pandemie durch die Krankenhäuser nicht wieder durch Einsparungen zurückgegeben werden müssen. Und es geht darum, tausende Beschäftigte in Tochterunternehmen in den Geltungsbereich des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) zurückzuführen, aus dem sie einst durch politische Entscheidungen und Sparvorgaben ausgegliedert wurden.

„Wir wollen mit der Kundgebung die Politik daran erinnern, dass sie nach vielen Versprechungen nun unverzüglich mit der Gewerkschaft ver.di in Verhandlungen treten soll.  Die zahlreichen Briefe an den Regierenden Bürgermeister, die Gesundheitssenatorin Kalayci und die Abgeordneten mit Unterschriften von tausenden Beschäftigten von Vivantes und der Charité und deren Tochternehmen sind ein deutliches Zeichen, dass jetzt gehandelt werden muss“, so Andrea Kühnemann, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin.

Das „Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“ unterstützt die Gewerkschaft ver.di bei ihrem Anliegen, mit dem Senat und dem Abgeordnetenhaus von Berlin einen „Corona-Krankenhaus-Pakt“ zu verhandeln.

Berliner Corona Krankenhauspakt: Hintergründe