Charité

ver.di begrüßt Beschlussfassung

Vivantes und Charité

ver.di begrüßt Beschlussfassung

ver.di begrüßt Beschlussfassung zu Vivantes und Charité im Nachtragshaushalt 2018-19

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die klare Haltung, die das Abgeordnetenhaus u.a. zur Abschaffung sachgrundloser Befristungen sowie zur Rückeingliederung der Therapie-Gesellschaften von Vivantes und Charité einnimmt. Ebenso wird die Klarstellung bzgl. der Tarifbindung der Tochtergesellschaften auf dem Niveau der Muttergesellschaften positiv zur Kenntnis genommen.

„Wir erwarten nun, dass der Senat umgehend dafür Sorge trägt, dass die beiden landeseigenen Unternehmen bis zum 31. März 2019 das gewünschte Konzept vorlegen. Sollte dies nicht der Fall sein, dürfen aus unserer Sicht vorerst keine Finanzmittel an die beiden Unternehmen ausgeschüttet werden. Es ist an der Zeit, dass der Senat und die Geschäftsführungen von Vivantes und Charité die Beschlusslage des Abgeordnetenhauses ernst nehmen und entsprechend umsetzen. Für uns ist völlig unverständlich, warum die Unternehmensführungen nicht schon längst tätig geworden sind und stattdessen Gesellschafterweisungen provozieren“, kommentiert Meike Jäger.

ver.di wird nun zügig die beiden öffentlichen Unternehmen Charité und Vivantes zu Verhandlungen über eine Rückgliederung der Tochterunternehmen Vivantes Therapeutische Dienste und Charité Physiotherapie- und Präventionszentrum GmbH (CPPZ) auffordern. „Wir gehen davon aus, dass eine Rückintegration sehr rasch und relativ reibungslos zu bewerkstelligen sein wird, da die Beschäftigten schon heute sehr weitgehend in die bestehenden Abläufe im Krankenhaus integriert sind“, so Meike Jäger.