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Charité-Tochter CPPZ

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Vivantes-Therapeuten streiken in Solidarität mit Charité-Therapeuten

Am heutigen Freitag, dem 15. Februar 2019 sind Beschäftigte der Vivantes Therapeutische Dienste (VTD) in einen Solidaritätsstreik mit den Streikenden der Charité-Tochter CPPZ getreten.

Die Geschäftsführung von Vivantes hatte zuvor versucht, durch Drohungen gegenüber den Beschäftigten, den Streik zu unterbinden. Dennoch sind mehr Kolleginnen und Kollegen als erwartet dem Streikaufruf von ver.di gefolgt.

Gemeinsam mit den Streikenden der CPPZ protestierten an diesem Morgen neben den VTD-Beschäftigten auch jene  anderer Tochterunternehmen von Vivantes wie u.a. der VSG und sich solidarisierende Mutterbeschäftigte vor dem Aufsichtsrat von Vivantes in der Aroser Allee.

Die therapeutischen Beschäftigten der Vivantes Mutter kämpfen seit Jahren gemeinsam mit ihren Kolleg/inn/en der Vivantes Therapeutische Dienste GmbH für die Rückführung der VTD in den Vivantes-Mutterkonzern. Der Beschluss des Nachtragshaushaltes des Abgeordnetenhauses vom 13. Dezember 2018, indem es u.a. heißt, dass die Rückeingliederung der Tochter Vivantes Therapeutische Dienste umzusetzen ist, bestärkt nun die Therapeuten der VTD in der Auseinandersetzung. Mit der Mobilisierung bei der VTD zeigt sich, dass die Therapeuten bei Vivantes bereit sind, weiter für ihre Sache zu kämpfen.

Bislang gibt es bei der Charité keine Bewegung in Richtung der Anwendung des TVöD für die therapeutischen Berufe – trotz entsprechender Beschlüsse des Abgeordnetenhauses. Mit dem gemeinsamen Streik machen die Beschäftigten deutlich, dass sie im Kampf für die Anwendung des TVöD zusammenstehen. ver.di behält sich weitere Solidaritätsstreiks vor.