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Warnstreik bei der Volkssolidarität

Tarifverhandlungen Volkssolidarität

Warnstreik bei der Volkssolidarität

 
Am kommenden Donnerstag, dem 12. April 2018 beginnen in Berlin Tarifverhandlungen mit dem Landesverband und den Sozialdiensten der Volkssolidarität - ver.di fordert für die rund 1.000 Beschäftigten ein deutliches Vergütungsplus.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro bezogen auf eine Laufzeit von 12 Monaten, außerdem eine stufenweise Anpassung auf das Entgeltniveau des Öffentlichen Dienstes (TVL) bis 2023 sowie eine starke Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder. ver.di hat die Entgelttarifverträge zum 31. Mai 2018 gekündigt und erwartet schwierige Verhandlungen.

Als Auftakt-Signal für die Tarifrunde mit Aufwertungscharakter für die soziale Arbeit ruft ver.di am kommenden Montag, den 9. April 2018, um 15 Uhr auf zur Aktion „Soziale Arbeit ist mehr wert – gute Löhne durchboxen“ vor der Zentrale der Volkssolidarität in der Storkower Str. 111 in Berlin.

„Die Arbeitgeber haben im Vorfeld des Verhandlungsstarts am 11. April 2018 ein Angebot vorgelegt, das bei den Beschäftigten wie eine Ohrfeige ankam. Der derzeitige Lohnabstand zum TVL-Tarif ist enorm und für die qualifizierte, gute und anspruchsvolle Arbeit der Beschäftigten bei der Volkssolidarität nicht zu rechtfertigen. Das wollen wir den Arbeitgebern deutlich signalisieren.

Die Erwartung der Beschäftigten ist eindeutig: Kräftige Erhöhungen der Löhne und Gehälter, und das möglichst bald“, erklärt der ver.di-Verhandlungsführer Ivo Garbe.

Die Aktion beginnt um 15.00 Uhr vor der Zentrale der Volkssolidarität in der Storkower Str. 111 und eignet sich auch gut für Bildberichterstattung.