AWO Berlin

Statt Klatschen - "Klatsche" der AWO Geschäftsführungen

AWO Tarifgemeinschaft Berlin

Statt Klatschen - "Klatsche" der AWO Geschäftsführungen

AWO ver.di AWO


Die zweite Tarifverhandlungsrunde am 20. Januar 2021 brachte – wie Du der Mitteilung der AWO Geschäftsführer*innen entnehmen konntest - noch kein Tarifergebnis. Leider kamen der Arbeitgeberverband AWO und die Geschäftsführer*innen an diesem Tag mit leeren Händen und legten der Tarifkommission, wider Erwarten, zunächst kein verbessertes neues Angebot vor.

Gleich zu Beginn haben wir dargelegt, was die ver.di Mitglieder der AWO Berlin von diesen Tarifverhandlungen – trotz oder gerade wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsplätze – von den Geschäftsführungen erwarten. Dabei haben wir auf die Rückmeldungen zurückgegriffen, die wir bei der gut besuchten Mitgliederversammlung am 12. Januar erhalten haben. Dort hatten sich die Kolleg*innen eindeutig gegen Leermonate und gegen eine Spaltung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ausgesprochen. Insbesondere die arbeitgeberseitig vorgeschlagene Form der Überführung in die neue S-Tabelle war scharf kritisiert worden. Danach würden übergeleitete Beschäftigte nicht mit ihren real schon erreichten Beschäftigungsjahren bzw. der aktuell erreichten Stufe in der neuen Tabelle eingruppiert, sondern mit einem sogenannten „Vergleichsentgelt“ übergeleitet. Konkret würde es bedeuten, dass die alleinige Einführung der Tabelle zu keinerlei Erhöhungen führt. Man würde in der neuen Tabelle auf eine deutlich niedrigere Stufe zurückfallen und hätte viele Jahre mehr Wartezeit, bis man die Endstufe, die Stufe 6 (nach 18 Beschäftigungsjahren) erreichen würde. Für unsere langjährigen Beschäf-tigten wäre dies ein unzumutbarer Vorgang. Trotz der vorgetragenen Argumente und unserer deutlichen Positionierung - gerade bezogen auf diese beiden Punkte - war die Arbeitgeberseite nicht bereit uns entgegen zu kommen.

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