Charité

Solidarität!

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Solidarität!

Solidaritätserklärung für die Auszubildenden der Charité Gesundheitsakademie und für die den Beschäftigten des CPPZ (Charité Physiotherapie- und Präventionszentrum)


Solidaritätserklärung für die Auszubildenden der Charité Gesundheitsakademie

Liebe Auszubildende der Charité Gesundheitsakademie,
die ver.di Landesbezirksfachbereichskonferenz Gesundheit, Soziales, Wohlfahrt und Kirchen, Berlin–Brandenburg vom 27.10.2018 unterstützt Euren Protest und Eure Forderung: für eine gebührenfreie Ausbildung für alle Auszubildenden der Gesundheitsakademie der Charité!

Ihr Auszubildenden absolviert eine Vollzeitausbildung und müsst gleichzeitig einen Vollzeitjob bewältigen, um eure Existenz zu sichern. Ihr habt Recht, wenn Ihr fragt, wie soll das gehen?

Immer wieder wird von dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen gesprochen. In vielen Reden hören wir, dass angesichts des Personalmangels die Gesundheitsberufe aufgewertet werden müssen. In der Realität erleben wir, dass durch Ausgliederungen und Tarifflucht eine Abwertung therapeutischer Berufsgruppen erfolgt. Das beginnt bei euch schon in der Ausbildung.

Ver.di wird sich dafür einsetzen, dass das Schuldgeld für alle Jahrgänge an der Charité-Gesundheitsakademie abgeschafft wird.

Das Land Berlin wird von der Konferenz aufgefordert, sich in den Verbänden der öffentlichen Arbeitgeber im Rahmen der aktuell laufenden Verhandlungen für einen schnellen Tarifabschluss zur Ausbildungsvergütung für die schulischen Ausbildungen einzusetzen.

Wir versichern Euch der Solidarität der ver.di
Landesbezirksfachbereichskonferenz 3 und werden Euren Kampf aktiv unterstützen.

Solidaritätserklärung mit den Beschäftigten des CPPZ (Charité Physiotherapie- und Präventionszentrum)

Liebe Kolleg*innen des CPPZ,
die ver.di Landesbezirksfachbereichskonferenz Gesundheit, Soziales, Wohlfahrt und Kirchen, Berlin–Brandenburg vom 27.10.2018 unterstützt Euren bevorstehenden Streik. Es ist unübersehbar, dass das Angebot des Arbeitgebers geprägt ist von dem Willen, Niedriglohn festzuschreiben.

Für uns Gewerkschafter*innen gilt: Krankenhäuser sind Betriebe der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Das Krankenhaus ist ein Betrieb. Für uns gehören alle Beschäftigten zu dem Krankenhaus, einschließlich aller Mitarbeiter in den outgesourcten Betrieben. Wir lassen uns nicht in verschiedene Klassen von Arbeitnehmer*innen spalten und gegeneinander ausspielen.

Für die Charité, ein Betrieb in öffentlicher Hand, trägt der Berliner Senat die volle Verantwortung, und wir werden ihn nicht aus seiner Verantwortung entlassen. Es gibt einen ausverhandelten Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, TVöD. Selbstverständlich muss dieser für alle Mitarbeiter gelten, auch in den Töchtern. Für die Charité gilt EIN Tarifvertrag, der Flächentarifvertrag TVöD, den wir verteidigen und zurückerobern müssen, um die Konkurrenz und das individuelle Kämpfen um Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen zu beenden.

Vor diesem Hintergrund kommt Eurem Kampf für den TVöD große Bedeutung zu. Er reiht sich ein in eine Reihe von Kämpfen ausgegliederter Betriebe. Mit Eurem Kampf für den TVöD verteidigt ihr zugleich auch das Prinzip des Flächentarifvertrages für Alle.

Wir werden Euren Kampf mit unseren Möglichkeiten unterstützen und rufen alle Beschäftigten zur Solidarität auf.

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