Nachrichten

Tarifverhandlungen 2021

DRK Kliniken Berlin

Tarifverhandlungen 2021

Deutsches Rotes Kreuz Arnold Rekittke (ver.di) DRK Kliniken Berlin  – Tarifverhandlungen 2021


Im Oktober wurden die Tarifverhandlungen bei den DRK Kliniken für das kommende Jahr aufgenommen. Im Zentrum steht eine Reform der bestehenden Vergütungsordnung, mit der die Krankenhäuser im Berliner Westend, in Mitte und Köpenick an die Entwicklung im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes anknüpfen und mithalten wollen. Neben den strukturellen Änderungen und einer ordentlichen Tariferhöhung fordert ver.di auch die Verbesserung von Regelungen im Manteltarifvertrag, u. a. eine attraktive Schicht- und Wechselschichtzulage, bessere Zuschlagsregelungen, mehr freie Tage für Nachtarbeit und strukturelle Verbesserungen bei der Jahressonderzahlung am Ende des Jahres.

„Die DRK Kliniken haben deutlichen Nachholbedarf bei den Einkommen aller Beschäftigtengruppen, insbesondere im Bereich der Gesundheitsberufe; dringend nachgesteuert werden muss allerdings auch bei den Verwaltungsberufen. Auch bezogen auf die allgemeinen Arbeitsbedingungen besteht Druck, mit den großen öffentlichen Krankenhäusern Charité und Vivantes bzw. am Arbeitsmarkt insgesamt mithalten zu können“, so Meike Jäger, ver.di Landesfachbereichsleiterin und zuständig für die Tarifverhandlungen.

„Am Freitag werden die bisher eher schwierigen Tarifverhandlungen fortgesetzt. Begleitend dazu werden an den Standorten Köpenick und Westend Aktionen unter Beachtung der Corona-Auflagen stattfinden. Die Belegschaft will ihrem Arbeitgeber, der DRK Schwesternschaft, zeigen, dass sie hinter ihrer Tarifkommission stehen und ein besseres Angebot erwarten als das, was jetzt auf dem Tisch liegt“.

Für den Fall, dass man nun vor Weihnachten nicht mehr zu einem vertretbaren Ergebnis kommt, werden für das kommende Jahr auch weitergehende Maßnahmen geprüft, da man dann aus der Friedenspflicht heraus sei, so Meike Jäger weiter.