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Anschluss an TVöD geschafft

DRK Kliniken Berlin

Anschluss an TVöD geschafft

Tarifabschluss bei DRK Kliniken Berlin erzielt
Deutsches Rotes Kreuz Arnold Rekittke (ver.di) Deutsches Rotes Kreuz


Die DRK Kliniken Berlin und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben kurz vor Weihnachten ein Tarifergebnis erzielt. Der Tarifabschluss stand bis dato noch unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung, so dass das Ergebnis erst jetzt kommuniziert werden konnte.

Die Tarifparteien haben zwei Jahre an einer neuen Vergütungsordnung gearbeitet. Strukturelle Änderungen führen nun insbesondere für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen zu deutlichen Verbesserungen. Auch bezogen auf die manteltariflichen Regelungen wurde an vielen Stellen nachgebessert, u.a. mit neuen Schicht- und Wechselschichtregelungen und einer attraktiven Pflegezulage.

Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 2,5 Jahre. Die Tabellen werden linear in drei Schritten, jeweils zum 01.01. eines Jahres um 1,6%, um 1,8% und nochmals um 1,4% angehoben.

Christian Friese, Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin: „Der Tarifabschluss war, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, ein gemeinsamer Kraftakt. Doch die Mühe hat sich gelohnt. Mit der Reform unserer Vergütungsordnung schaffen wir für unsere Beschäftigten viele Verbesserungen. Das ist für uns gerade jetzt ein sehr wichtiges Signal der Wertschätzung für die in den DRK Kliniken Berlin geleistete tolle Arbeit.“

Meike Jäger, ver.di Landesfachbereichsleiterin und Verhandlungsführung: „Die Tarifverhandlungen waren langwierig und anstrengend. Vor diesem Hintergrund begrüßt die ver.di-Tarifkommission das nunmehr erzielte Gesamtpaket. Durch die vorgesehenen strukturellen Anpassungen und linearen Tabellenerhöhungen kann der Abstand zum Leittarifvertrag in Krankenhäusern, den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, an vielen Stellen aufgeholt werden. Wir gehen davon aus, dass mit den erzielten Neuregelungen die Attraktivität der Arbeitsbedingungen bei den DRK Kliniken erhöht werden kann.“