Tarifverhandlungen Volkssolidarität Landesverband Brandenburg

Tarifeinigung erzielt!

Martin-Gropius-Krankenhaus

Tarifeinigung erzielt!

Am gestrigen Donnerstag, dem 10. September 2020 konnte zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Martin-Gropius-Krankenhaus GmbH eine Tarifeinigung erzielt werden. Vorausgegangen war am Mittwoch dieser Woche eine gewerkschaftliche Aktion der Beschäftigten am Krankenhaus, an der sich mehr als 200 Personen beteiligten.

Die jetzt erzielte Tarifeinigung sieht Lohnsteigerungen in Höhe von insgesamt 21 Prozent – verteilt auf die kommenden zwei Jahre - vor. Rückwirkend zum 1. September 2020 erhalten alle Beschäftigten 9 Prozent mehr Lohn auf die Tabelle, mindestens aber 200 Euro.

ver.di-Mitglieder erhalten die Steigerung bereits rückwirkend zum 1. August 2020 und bekommen somit einen deutlichen Vorteil.

Ab 1. Januar 2021 steigen die Einkommen um weitere 6 Prozent, ab 1. Januar 2022 folgt eine weitere sechsprozentige Erhöhung. Der Tarifvertrag soll bis zum 31. Dezember 2022 laufen.

Bis zum 24. September 2020 haben die ver.di-Mitglieder die Gelegenheit, über die Tarifeinigung abzustimmen. Die Tarifkommission empfiehlt einstimmig die Annahme der Tarifeinigung. Wer bis zum 24. September Mitglied der Gewerkschaft wird, kommt ebenfalls noch in den Genuss der vorgezogenen Erhöhung ab dem 1. August 2020.

„Ein guter Organisationsgrad und das Engagement der Mitglieder haben die starken Lohnerhöhungen möglich gemacht und sind das Fundament auch für weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in den kommenden Jahren. Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern waren zwar hart aber konstruktiv“, sagt Ivo Garbe, ver.di-Verhandlungsführer.

Das Martin-Gropius-Krankenhaus gehört zum GLG-Konzern und dort sind rund 750 nichtärztliche Beschäftigte tätig. Zum Konzern gehören noch 10 weitere Einrichtungen in Brandenburg.

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